| Kammmolch |

| Unterseite | gelb bis orange, mit großen schwarzen, häufig ovalen Flecken: |
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| Oberseite | dunkelbraun bis schwärzlich![]() |
| Kamm | Die Wassertracht des Männchens weist einen gezackten Rückenkamm auf, der am Schwanzanfang unterbrochen ist. |
| Größe | Männchen bis ca. 15 cm, Weibchen bis ca. 18 cm lang: größter einheimischer Molch! |
| Milchstreifen | An den Schwanzseiten der Männchen kann man zur Paarungszeiten einen weißen Streifen beobachten. |
| Jahr |
Anzahl
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Im Vergleich zum Teichmolch und Bergmolch ist der Kammmolch im Landkreis Bamberg eine Rarität. Mit großer Stetigkeit tritt er in Sandhof (Haßberge) auf. Wahrscheinlich sind für Kehlingsdorf (Steigerwald) ähnliche Verhältnisse anzunehmen. Die Zahlen legen die Vermutung nahe, dass es "Molchjahre" gibt. Dies ist wahrscheinlich immer dann der Fall, wenn die Witterungsbedingungen für die Laichwanderungen von Erdkröte und Molchen zur gleichen Zeit optimal sind. Untersuchungen dazu fehlen bislang. |
| 1989 |
-
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| 1990 |
-
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| 1991 |
1
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| 1992 |
13
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| 1993 |
5
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| 1994 |
33
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| 1995 |
31
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| 1996 |
13
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| 1997 |
42
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| 1998 |
5
|
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| 1999 |
17
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| 2000 |
42
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| 2001 |
14
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| 2002 |
1
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| 2003 |
15
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| 2004 |
8
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| Wälder |
| Laichgewässer: Teiche in sonniger Lage, Tümpel in Baggergruben |
| Landverstecke unter Steinen und Hölzern |
| nachtaktiv |
| Überwinterung u. U. auch in Kellern |
| (NÖLLERT 1992) |
| Balzrufe: ??? |
| Verteidigungsrufe in Gefahr |
| Männchen: Katzenbuckel und Handstand vor dem Weibchen, dann: |
| kräftige Schwanzschläge (Zufächeln von Sexuallockstoffen) |
| Weibchen: Annäherung |
| Männchen: Präsentieren der geöffneten Kloake |
| Weibchen: Berühren der Schwanzunterkante des Männchens mit seiner Schnauze |
| Männchen: Absetzen einer Spermatophore (mit Spermien gefüllte Tasche), dann "Weitermarschieren" und Querstellung |
| Weibchen folgt und stoppt über der Spermatophore: Aufnahme der Spermatophore in die Kloake (also: Übertragung von Spermien ohne direkten Körperkontakt) |
| Weibchen: Eiablage (ca. 300 Eier, einzeln in die Blätter von Wasserpflanzen durch Umknicken und Verkleben eingetütet) |
| Eier: weißlich oder gelb-grünlich: leicht von den Eiern der kleineren Molcharten zu unterscheiden. Diese sind oberseits beige bis braun, unterseits heller gefärbt. |
| Länge beim Schlüpfen: ca. 1 cm |
| Länge bei der Metamorphose (Alter: 3-4 Monate): ca. 8 cm |
| in kühlen Gewässern: Verlangsamung der Entwicklung, daher Überwinterung als Larve möglich |
| Nahrung der Larven: Wasserflöhe |
| Neotenie in seltenen Fällen möglich: Larven werden ohne Umwandlung geschlechtsreif. |
| (nach NÖLLERT 1992) |
| Flohkrebse |
| Eintags- und Köcherfliegen |
| Zuckmückenlarven |
| Schnecken |
| (NÖLLERT 1992) |
| Vögel (Reiher) |
| Fische |
| Larven: Libellenlarven, Gelbrandkäfer |
| Totstellreflex bei Berührung (Dauer: ca. 10 Sekunden): Das Tier krümmt den Schwanz ein und legt sich auf den Rücken; dann stellt es sich tot. |
| Abwehrlaute |
| Absondern eines milchartigen Giftsekretes mit charakteristischem Geruch: Das Sekret kann beim Menschen Schleimhautreizungen hervorrufen |
| harmlose Bisse |
| (Vgl. NÖLLERT 1992) |
| Straßenverkehr |
| Zerstörung von "nutzlosen" Kleinbiotopen (Laichgewässer) |
| Gewässerverschmutzung |
| überhöhte Fischbesätze in Teichen |